Ariane Matiakh

conductor, chef d'orchestre

Ariane Matiakh ist eine der vielseitigsten Dirigentinnen unserer Tage. Ihr Repertoire umfasst Werke der Opern-, Ballett- und symphonischen Literatur vom Barock bis zu zeitgenössischer Musik.

Während ihres Studiums in Wien bei Leopold Hager, besuchte sie Meisterklassen mit Seiji Ozawa und erhielt zusätzliche künstlerische Impulse von u.a. Nikolaus Harnoncourt und Adam Fischer als Mitglied des Arnold Schoenberg Chors.

Zwischen 2005 und 2009 war sie erste Assistentin an der Opera und dem Orchestre National in Montpellier und arbeitete in dieser Zeit u.a. mit James Conlon, Armin Jordan, Friedemann Layer, Emmanuel Krivine, Alain Altinoglu...

2006 kam der internationale Durchbruch, nachdem sie kurzfristig für James Conlon in Schostakowitschs ‘Leningrader’ Symphonie mit dem Orchestre National de Montpellier einsprang. 2008 war sie Finalistin beim LSO Donatella Flick Competition, 2009 erhielt sie den "Révélation des Victoires de la musique".

Bislang ist Ariane Matiakh an den Opernhäusern von Berlin (Komische Oper), Amsterdam (De Nationale Ballet), Stockholm (Königliche Oper), Göteborg, Graz und Strasbourg (Opéra National du Rhin) aufgetreten in Werken wie Madama Butterfly, Le Nozze di Figaro, La Bohème, The Turn of the Screw, Die Zauberflöte, Entführung aus dem Serail, Der Nussknacker oder Giselle.

Im symphonischen Repertoire war sie u.a. beim Radiosinfonieorchester Berlin, den Dresden Philharmoniker, dem MDR Sinfonieorchester Leipzig, der Staatskapelle Halle, den Wuppertaler Philharmonikern, dem WDR Sinfonieorchester, Münchener Rundfunkorchester, der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, beim Orchestre du Capitole de Toulouse, dem Orchestre National des Pays de la Loire, Orchestre Philharmonique de Nice, Orchestre National de Lille, Orchestre de Chambre de Paris und Orchestre Philharmonique de Strasbourg zu Gast.

Ariane Matiakh hat mit Solisten wie Roberto Alagna, Gautier Capuçon, Nicholas Angelich, Olivier Latry, Rica und Mona Bard, Lawrence Power oder Julian Steckel gearbeitet. 

Für das Label Capriccio hat Ariane Matiakh mit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz Werke von Francis Poulenc und Jean Françaix (2014) sowie Werke von Johanna Doderer (2015) eingespielt. 

Mit dem Radiosinfonieorchester Berlin hat sie bislang die beiden Klavier-Konzerte von Zara Levina (im Februar 2016 mit grossem Erfolg bei der Kritik erschienen), sowie Werke von Harald Genzmer und Richard Strauss aufgenommen.

In September 2017 wird unter dem Label Edel Berlin Classics eine CD mit Werke vom Clara Schumann mit der Staatskapelle Halle und der Pianistin Ragna Schirmer erscheinen.

Zukünftige Engagements führen sie u.a. zum MDR Sinfonieorchester (Smetana, Ma Vlast), der Göteborger Oper (Strawinsky, Le Sacre du Printemps), der Niederländischen Radiophilharmonie, der Opera du Rhin Strasbourg (Massenet, Werther), dem Niederländischen Ballett, dem Schwedischen RSO (R. Strauss, Don Juan), den Duisburger Philharmoniker (Bruckner 6) und zum Radiosinfonieorchester Berlin.

 

In Anerkennung ihrer Verdienste um die französische Musik und Kultur im Ausland wurde Ariane Matiakh im Januar 2014 vom französischen Kultusministerium der Ehrentitel 'Chevalier de l'Ordre des Arts et des Lettres' verliehen.

all photos (c) Marco Borggreve